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Das scheinbar ewige Ägypten war nicht immer stabil, es hatte massive Brüche in seiner Geschichte zu verkraften. Feinde von außen setzten dem Nil-Imperium zu, aber auch interne Unruhen: Zwei Pharaonen stechen dabei besonders hervor.
Tutanchamun, der goldene Pharao, kam mit acht Jahren auf den Thron. Mit 18 starb er. Wurde der Kindkönig ermordet? Sein Name wurde aus den offiziellen altägyptischen Königslisten gestrichen.
Sein Ausgräber, Howard Carter, hielt Tutanchamun für einen völlig unbedeutenden Herrscher - jetzt rehabilitiert die Wissenschaft den rätselhaften Regenten als Reformer nach einer unruhigen Zeit. Ebenso geheimnisvoll ist Hatschepsut, die sich knapp 140 Jahre vor Tutanchamun als einzige Frau auf den altägyptischen Pharaonenthron schwang.
In vier Essays zeichnet der Wissenschaftspublizist und langjährige Archäologieredakteur von "bild der wissenschaft", Michael Zick, das Wirken und die Wirkung zweier altägyptischer Herrscher in unruhiger Zeit nach.
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