Während des Krieges 1870/71 saß der Chirurg Richard von Volkmann in den Abendstunden an französischen Kaminen und erträumte sich zarte, wehmütige und tröstliche Geschichten — so entstand unter dem Namen "Richard Leander" eine der schönsten Märchensammlungen der deutschen Literatur.
Die "Träumereien an französischen Kaminen" (1871) vereinen poetische Kunstmärchen von großer Innigkeit: von unsichtbaren Königreichen und träumenden Kindern, von Sehnsucht, Liebe und Vergänglichkeit. Zwischen Romantik und stiller Melancholie erzählt Leander mit feinem Gespür für das Wunderbare im Kleinen — Märchen nicht nur für Kinder, sondern für Träumer jeden Alters.
Hans Jochim Schmidt liest die vollständige Sammlung, ungekürzt, gut 4 Stunden.
