In "Zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland" (1834) erzählt Heinrich Heine die deutsche Geistesgeschichte als glänzendes, geistreiches und oft respektlos-witziges Panorama — ursprünglich geschrieben, um dem französischen Publikum das deutsche Denken zu erklären. Von Luther und der Reformation über Spinozas Pantheismus bis zu Kant, Fichte und Hegel spannt Heine einen weiten Bogen und verbindet dabei philosophische Klarheit mit der Sprachkunst des Dichters.
Berühmt ist seine geradezu prophetische Warnung, dass aus der deutschen Philosophie einst eine gewaltige Umwälzung hervorgehen werde — ein Text von erstaunlicher Weitsicht und literarischer Brillanz.
Hans Jochim Schmidt liest die vollständige Schrift, ungekürzt, rund 6,5 Stunden.
