Otto von Bismarck ist die herausragende Gestalt der deutschen Geschichte des 19. Jahrhunderts. Der ostelbische Junker übernimmt 1862 unter ungünstigsten Umständen das Amt des preußischen Ministerpräsidenten, führt mit zwei Kriegen die kleindeutsche Reichsgründung herbei und gestaltet bis zu seiner Entlassung durch Wilhelm II. 1890 maßgeblich die Innen- und Außenpolitik des Kaiserreichs.
Eberhard Kolb schildert in dieser glänzend geschriebenen kleinen Biographie den Weg Bismarcks vom reaktionären Junker zum europäischen Staatsmann und widmet auch dem sonst eher wenig beachteten jungen Bismarck seine Aufmerksamkeit
I. Prolog: Wirken in einer Zeit beschleunigten Wandels
II. Junge Jahre eines altmarkischen Junkers (1815–1847)
III. Vom Gutsherrn zum Politiker (1847–1851)
IV. Als Diplomat in Frankfurt, Petersburg, Paris (1851–1862)
V. Großpreuße und Reichsgründer (1862–1871)
VI. Konsolidierung und Friedenswahrung (1871–1890)
VII. Nach dem Abschied von der Macht (1890–1898)
VIII. Epilog: Bismarck im Widerstreit
