Die Welt von Gestern ist Stefan Zweigs bewegende autobiografische Erinnerung an eine untergegangene Epoche. Mit feinsinniger Sprache schildert er das goldene Zeitalter Wiens, geprägt von Kunst, Kultur und geistiger Freiheit, bevor die Weltkriege alles zerstörten. Als brillanter Beobachter erzählt er von Begegnungen mit großen Denkern seiner Zeit, dem Aufstieg und Fall Europas und seinem eigenen Exil. Das Werk ist eine melancholische Hommage an eine verlorene Welt – und ein eindringliches Zeugnis über den Zerfall von Zivilisation und Humanismus.