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Einen großen Verleger kann man Heinrich Glück nicht nennen. Über vier dürftige Lyrikerinnen ist er mit seinem Wiener Verlag nicht hinausgekommen. Als er der jungen exzentrischen Dagmar begegnet, stellt er sein Leben auf den Kopf, um mit ihr zusammen zu sein. Nach seinem Tod schreibt Dagmar, die längst seine ganze Existenz in Besitz genommen hat, ein Buch über den Tod ihres Mannes. Doch dann weigert sich der langjährige Lektor, das Buch zu publizieren, wird entlassen und beschließt, seine ganze Wahrheit der Wahrheit Dagmars entgegenzustellen. In einem brillanten Vexierspiel zeichnet Gstrein das Porträt einer Frau, die nur noch an eine Wahrheit glauben will: an die ihre.
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