Während der Erzähler melancholisch in einem Kochbuch blättert, flattert durchs offene Fenster seiner Stadtwohnung ein Rabe in den Raum. Nachdem dieser zwanglos auf der Rückenlehne eines Sessels gelandet war, schüttelte er sein Gefieder und sagte: "Hallo!"
Wer glaubt, dass dies nicht schon genug verdreht wäre, wird bald darauf eines besseren belehrt, denn nach einem kurzen aber einigermaßen tiefsinnigen Monolog des Besuchers, kommt auch noch ein schüchterner Bussard nach, der das illustrierte Selbstgespräch des Raben durch weitere mystische Erläuterungen ergänzt. Währenddessen werden beide vom Erzähler bewirtet und trinken Rotwein.
Völlig irritiert ist sich der Gastgeber nicht sicher, woran er momentan Zeuge wird, ob dies alles tatsächlich wahr sein kann, oder ob er dieses eher bizarre Schauspiel seinem unablässig voranschreitenden Alkoholkonsum zu verdanken hat.
Inzwischen plappert der Bussard beseelt weiter, erklärt die allgemeine kosmische Natur der Erscheinungen und ihrer Ereignisse. Bevor er jedoch letzten Endes das größte aller hiesigen Geheimnisse lüften will, den Tod nämlich, oder besser gesagt, das Überleben, schläft der Hausherr beschämenderweise ein, erfasst demzufolge nicht mehr die weiteren Ausführungen seines mystischen Gastes. Schade. Als er später wieder erwacht, sind die beiden Besucher weg. Nun verfügt er zwar über keine lehrreiche Aufklärung, hat aber immerhin, wie er sarkastisch bemerkt, zwei Vögel.
