In einer unscheinbaren Bar irgendwo in Mexiko treffen und inspirieren sich einander der epochale Caravaggio und einige der durchaus modernen Anderen, ohne sich vom eigenen, dynamisch schicksalhaften Kurs abbringen zu lassen, der ja immer wieder als Mixtur individueller und fremder Eingebungen auftritt. Es ist ein unfassbares Gerangel an chaotischem Gewühl, das dabei entstehen muss, eine klärende, aber auch erstaunliche Karambolage zeitloser Anliegen. Das Leben eben - und der Ort ist Himmel und Hölle, Ja und Nein zugleich.
Die Möglichkeit der Begegnung zweier unterschiedlicher Zeitebenen ist in ihrer Subjektivität menschlichen Begabungen durchaus gegeben, und so nehmen sich auch die darin wirkenden Energien den Raum, um dabei eine darstellende Rolle zu spielen. Irgendeine. Es ist eben ein phantastisches Spiel, das man zunächst einmal zulassen sollte, um folglich darin selbst weitläufiger zugelassen zu werden.
Das wäre vorerst das abstrakte Rezept. Das konkrete, das bodenständige, lautet glasklar: Verdammung. Logisch. Da jedoch alle Bezugnahmen, wie wir mittlerweile dank Werner Heisenberg wissen, bei näherer Betrachtung verschleiert und unscharf werden, bildet also auch jegliche reflexhafte Abwehrhaltung, die eine etwaig skeptische Kritik an den überforderten, verdreht blinkenden Umständen signalisiert, zwangsläufig lediglich Verschwommenes ab. So etwas beruhigt und lässt vielversprechend voranschreiten.
